Immer mehr SEOs möchten ihre Analysen durch Verknüpfung von unterschiedlichen Datenkanälen anreichern. Denn gerade durch die Kombination mit Daten aus einem Webanalyse-Tool oder mit internen Shop-Daten lassen sich noch mehr Insights aus den SEO-Kennzahlen gewinnen. Mit unserem neuen API-Query-Wizard können jetzt auch Nicht-Programmierer noch schneller und einfacher an die SEO-KPIs gelangen.

Enterprise-Class API

Screenshot_Integration BIFür SEOlytics als Datenlieferanten ist es selbstverständlich, dass unsere User über ihre vollständigen Daten verfügen und diese beliebig weiter verarbeiten können. Deshalb haben wir bereits im Dezember 2011 die SEOlytics API (ab ELITE Lizenz) gelauncht und mit einem so großzügigen Datenvolumen versehen, dass vor allem auch große Projekte oder Unternehmen mit eigener Business Intelligence damit komfortabel arbeiten können. Das verfügbare Datenvolumen passt sich der Größe und Anzahl der SEO-Projekte im SEOlytics Account an.
Unser Anspruch: Auf alle Daten für konfigurierte Projekte kann vollständiger Zugriff erfolgen. So können beispielsweise alle täglichen Rankings auch jeden Tag vollständig in eigene Systeme importiert werden.

Viele von euch verwenden die Schnittstelle bereits, um SEO-KPIs wie Ranking- oder Backlink-Daten in Excel und Google Docs zu importieren und so z. B. für eigene weiterführende Analysen oder interne Reportings mit unternehmensspezifischen Daten zu verknüpfen. Stephan hat beispielsweise ein attraktives SEO-Dashboard in Excel gebaut. Und damit das für eigene Ideen noch schneller und einfacher funktioniert, stellen wir euch ab heute unseren neuen interaktiven API-Query-Wizard zur Verfügung.

API für Nicht-Tekkies

Das Attraktive dabei ist: Mit dem Wizard werden die Queries direkt innerhalb der API-Dokumentation zusammengestellt und können sofort getestet werden. Per copy & paste kann man den fertigen Code daraufhin in eigene Abfragen übernehmen. Einfacher geht es nicht. Auch Nicht-Tekkies setzen solche automatisierten Datenzugriffe über die API damit problemlos um.

Das einfache Handling wird mit folgendem Beispiel deutlich: in Google Spreadsheet sollen 100 Domains zum besseren Vergleich mit SVR-Werten angereichert werden.

1. Auswahl der Abfrage im API-Query-Wizard

API-Query-Wizzard-Auswahl-Abfrage

Die SEOlytics API-Dokumentation und den Wizard findet ihr auf api.seolytics.com unter „Resource Reference“. Dort könnt ihr direkt eure Abfrage zusammenstellen und testen. In unserem Beispiel wählen wir hier den SEOlytics Visibility Rank (SVR) aus, um unsere Domains mit den Werten anzureichern. Es öffnet sich ein Dialog, in den die Abfrage-Parameter eingetragen werden können.

2. Query im Wizard zusammenstellen

API-Query-Wizzard-SVR-ParameterIn die Parameter-Maske müssen mindestens die Basis-Daten angegeben werden: der API-Key, der gewünschte Ländercode (Language/Country Code (LCC)) sowie die URL, für welche die Abfrage generiert werden soll. In unserem Beispiel übernehmen wir hier mit „notebook.de“ die erste URL unserer Liste mit Notebook-Domains. Zusätzlich ändern wir das Ausgabeformat (Accept) in „application/xml“ anstatt CSV. Die SEOlytics API unterstützt die Formate CSV, XML, HTML und JSON.

API-Query-Wizzard-SVR-Abfrage-URLMit dem Try it now!-Button wird die Request URL erstellt, die für die Abfrage in die Funktion bei Excel oder Google Spreadsheet integriert werden kann. Der Response Body zeigt, welche Parameter und Werte ausgegeben werden. Hier findet sich unter „Value“ der SVR Wert der Abfrage. Darauf werden wir über die Funktion im Google Spreadsheet direkt zugreifen.

3. Funktion in Google Spreadsheet erstellen und SVR Werte importieren

Um den aktuellen SVR Wert per API in Google Spreadsheet zu importieren bedienen wir uns der IMPORTXML Funktion. Mithilfe der eingeschobenen CONCATENATE Funktion können wir eine dynamische Zelle integrieren, die die Domain enthält für welche der SVR Wert abgefragt werden soll.

Konkret verwenden wir die folgende Formel für den Datenimport, wobei „API-KEY“ natürlich durch den Zugangsschlüssel ersetzt werden muss:

=IMPORTXML (CONCATENATE ( "https://tool.seolytics.com:443/api/API-KEY/svr/lcc/de_de/url/", A2, "?accept=application%2Fxml" ),"//value")

Google Spreadsheet - SVR ImportSteht die Formel erst einmal korrekt, ist der Rest ein Kinderspiel. Denn abschließend wird  ganz einfach die Funktion durch ziehen der Zellenmarkierung in der Spalte nach unten kopiert und sofort erscheinen automatisch die SVR Werte der jeweiligen Domains.

Jetzt bist du dran – entdecke unsere neue API unter api.seolytics.com und ziehe noch mehr Insights aus deinen SEO-Daten. Ein weiteres Plus: mit der SEOlytics API kannst du die Daten sogar komfortabel sortieren und filtern.

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17. Dezember 2014 | von Jens | 1

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